GIMP: Ebenen – die wichtigste Grundlage
Ebenen sind wie Folien, die übereinander liegen. Du bearbeitest immer nur die aktive Ebene. So arbeitest du nicht‑destruktiv (Original bleibt erhalten).
1) Bild öffnen & Ebenendialog
- Datei → Öffnen… und z. B.
portrait.jpgwählen. - Fenster → Andockbare Dialoge → Ebenen anzeigen (falls nicht sichtbar).
- Merke: Das Auge‑Symbol blendet Ebenen ein/aus; per Drag‑&‑Drop änderst du die Reihenfolge.
2) Neue Ebene & Deckkraft
- Klicke im Ebenendialog auf Neue Ebene (weißes Blatt‑Icon). Typ: Transparenz.
- Benenne sie z. B.
Farbe. Male darauf (Pinsel). Das Original bleibt unberührt. - Deckkraft regelt die Stärke (z. B. 50 %).
3) Mischmodi (Blendmodes)
Mischmodi bestimmen, wie eine Ebene mit den darunter liegenden Farben verrechnet wird.
- Normal: Standard, deckt ab.
- Multiplizieren: macht dunkler (Schatten, Tattoos, Texturen).
- Bildschirm: macht heller (Glanz/Highlights).
- Farbe: färbt ohne Helligkeit zu ändern (Haare/augen).
4) Ebenenmasken (sauberes Ausblenden)
- Rechtsklick auf die Ebene → Ebenenmaske hinzufügen → Weiß (volle Deckkraft).
- Male auf der Maske mit schwarz (blendet aus) oder weiß (blendet ein) – perfekt für saubere Ränder.
Cheat‑Sheet
- Immer auf eigener Ebene arbeiten → später änderbar.
- Datei → Speichern als… im GIMP‑Format
.xcf, um Ebenen zu behalten. - Datei → Exportieren als… für fertige
.jpg/.png.